Eine Reise, die ist lustig – eine Reise, die ist schön…

… Bis man in ein öffentliches Verkehrstransportmittel einsteigt.

Bei mir ist das bevorzugt die Straßenbahn. Und immer wieder begegne ich dort Leuten, denen man am liebsten nie mehr treffen möchte.

Es gibt ja grundsätzlich verschieden Typen in Bahnen. Es gibt die Leisen, die Zeitung lesen,oder ein Buch, oder aus dem Fenster schauen. Angenehme Zeitgenossen. Naja, esseidenn, es ist eine große Zeitung.

Und dann gibt es die Lauten. Die Dauertelefonierer, die Bahnunterhalter, die Musikjunkies.

Kennt ihr so Leute, die gar nicht erst versuchen, das Telefonat leise und kurz zu halten? Neiiin, da wird gleich das ganze Abteil über ihren letzten Sex am Sonntagabend informiert. Oder wie damlich doch die Schwiegermutter sei, bei der man letztens zum Mittag war. Dumm, wenn diese drei Reihen weiter hinten sitzt.

Selbiges mit den Bahnunterhalter. Auch da muss man ein paar Typen unterscheiden. Es gibt die alten Omis, die nicht mehr so gut hören, und ihr Hörgerät zu Hause vergessen haben. Es gibt die lustige Truppe spätabends, die schon ein paar Bierchen zu viel intus hat und keine Rücksicht auf Leute wie mich nimmt, die einfach nur in Ruhe nach Hause wollen.
Oder auch die Gruppe Kinder/Jugendlicher, die lautstark alle wissen lassen wollen, wer der Babo ist.

Furchtbar.

Und bei den Musikliebhabern gibt es natürlich auch zweierlei. Es gibt diejenigen, die sich einen Dreck um die GEMA scheren und ihre Musik lautstark mit allen anderen teilen. Meist ist es auch noch Musik, die kein Mensch hören will.
Von der Lautstärke mal abgesehen, mach ich mir regelmäßig Sorgen um den Gesundheitszustand dieser Leute. Nein, nicht wegen einem Hörsturz. Sondern wegen der Axt, die mir zufällig in die Hände gefallen ist und ohne ersichtlichen Grund plötzlich in ihrem Kopf steckt. Whoopsi.

Natürlich gibt es noch Leute wie mich, die ihre Musik grade so laut haben, dass sie sie noch hören. Ich sehe nämlich gar nicht ein, die mit irgendwem zu teilen. Meine Musik, MEINE!

Und dann gibt es noch ganz spezielle Mitreisende.

Die älteren Herrschaften zum Beispiel, die einfach rücksichtlos in die Bahn stürzen, weil sie Angst haben, keinen Sitzplatz mehr zu bekommen. Hallo? Ist mir letztens wieder passiert. Ich konnte nirgendwohin ausweichen und die meckern dann noch, weil sie an meiner großen Tasche hängengeblieben sind- „Sie stehen aber auch ungünstig.“ – bei sowas kriege ich schlechte Laune.

Was ist euch schon alles in der Bahn passiert? Welche Typen kennt ihr noch, die ich hier vergessen habe?

Kuss und Schluss,
Aurora

Advertisements

Theater, Theater!

Bevor ich mich gleich weiter für die Schule fertig mache – ok, bevor ich überhaupt anfange, mich für die Schule fertig zu machen, möchte ich euch kurz über mein Wochenenende berichten.

Es sollte zumindestens interessant sein, denn mir tun höllisch die Füße weh. Oh ja. Nicht nur mein Kopf ist matsch, auch untenrum tut sich was.

Wer in meiner Region wohnt, hat möglicherweise dieses unglaublich schöne Regenwetter mitbekommen. Das macht sich ja so richtig gut bei Theaterproben. Im Freien. Heidewitzka.

Und da wir gleich zwei Durchläufe geprobt haben, dauerte es dementsprechend lange. Von 11 bis …. wann war ich zu Hause? Abends. Direkt Essen gemacht und dann nichts mehr.

Ähnliches am Sonntag. Wenigstens hat es nicht gleich geregnet. Und nicht so doll. War aber trotzdem nass. Das Rumlaufen auf dem Kopfsteinplaster machte beim zweitem Mal immer noch so viel Spaß.

Und dann endlich nach Hause. Puh.

Das war das ganze Ding drumherum. Die Probe an sich lief recht gut. Obwohl wir am Sonntag irgendwie einen Durchhänger hatten.

Der Text sitzt auch schon besser. Wir haben noch ein paar Proben bis zur Erstaufführung im Juni. Bis dahin muss das sitzen. Und zwar bombenfest.

In diesem Sinne,
Hals- und Beinbruch für die kommende Woche.

Kuss und Schluss,
Aurora

Keine Zeit, keine Zeit!

Heute muss es schnell gehen.
Ich muss noch für die Kunstklausur lernen, einen Shakespeare-Vortrag vorbereiten und Theatertext lernen.
Ein straffes Programm für diese Woche.

Nebenbei darf ich mir noch Gedanken um einen Geburtstag im November machen und eine Kunstmappe über -ismen anfertigen.

Keine Zeit, keine Zeit!

Das Leben hascht mich. Man könnte glatt das Gefühl haben, ich wäre in Hektik. Oder in Stress! Gott bewahre!

Da wünscht man sich doch glatt, kurz mal die Zeit anhalten zu können. Entspannen. Keinen Gedanken an die Aufgaben verschwenden, die noch vor einem liegen.

Die schwierigen Fragen des Lebens noch ein bisschen hinaus schieben. Zum Beispiel, ob man sich jetzt einen Pony schneidet oder nicht. Und wenn ja, welche Form?

Jede Entscheidung, händeringend getroffen, wirft neue Fragen auf. Und dann wundert man sich über die Unentschlossenheit, die einige von uns an den Tag legen. Mich eingeschlossen.

So. Und ich geh jetzt ins Bett. Oder guck ich noch schnell bei Youtube rein? Oder spiel ich noch mit Katerchen?

Gnarf.

Kuss und Schluss,

Aurora, Entscheidungsneurotikerin

that´s life #21

oder auch, wie ich zu meinem Kater kam.

d35011e6b7f211e2895f22000a9e4895_7

Seit ich im Schuhkarton wohnte, wusste ich – ich bleibe hier nicht alleine. Aber ich wollte keinen schnöden Mitbewohner. Ich wollte eine Katze! Nach langen Hin und Her ließ ich mich zum Geburtstag mit Katzensachen beschenken. Doch das Wichtigste kam diesen Sonntag.

Mein Kater kommt! Ich war sauaufgeregt. Der Kater auch. Der brach nämlich unterwegs aus dem Transportbehältnis( das Katzenklo) aus und es muss eine wirklich tolle Fahrt gewesen sein. Nicht.

Nach ein paar logistischen Schwierigkeiten haben wir ihn aus dem Auto bekommen und in einer Kiste nach oben getragen. Hui. Er blieb erstmal in der Küche, da hatte er Wasser und Futter. Das Katzenklo stand noch demoliert im Flur, wo es schön einen echt beschissenen Geruch vertrömte.

Ich brachte den Mädels dann Feuchttücher damit sie die Reste des Katers entfernen konnten. Ich denke, man kann es wörtlich nehmen, wenn wir sagen, er hatte eine Scheißangst. Schließlich schleppten wir den Kratzbaum nach oben, und das Klo. Zumindestens die untere Hälfte.

Und dann waren die Mädels weg(ein großes Danke nochmal!) und ich mit dem Kater allein.

Also erstmal zu ihm in die Küche gesetzt. So ein schönes Tier. Eigentlich heißt er Mariechen, aber ich habe ihn umgetauft in Marty McFly.

ed573ed4b5bd11e2839b22000aa801fc_7

Er kam auch gleich zu mir und schnurrte und ließ sich streicheln. Nachdem wir uns aneinander gewöhnt hatten, ließ ich ihn in den Rest des Schuhkartons.

Er verschwand direkt unterm Bett. Und lief auf der anderen Seit wieder raus. Okaaay. Wenn er meint. Dann wurde peu-a-peu der Rest besichtigt. Ich natürlich immer hinterher, weil ich wissen wollte, was er macht – und ihn im Notfall ermahnen zu können.

Er legte sich dann gleichmal hin. Ganz erschöpft, das Tier.

097ea2e2b59511e2948222000a1f9307_7

Seit seinem Einzug sind jetzt schon ein paar Tage vergangen. Und es gab noch keine großartigen Zwischenfälle. (Ich klopf auf Holz. Aua.)

Er hat das Katzenklo benutzt, den Kratzbaum angenommen und hat im Bett geschlafen. Gut, dass ich so ein Großes habe, denn er kann sich ganz schön lang machen.

Ein neues Katzenklo haben wir inzwischen auch, aber er scheint mit der Klappe noch nicht zurande zu kommen. Hmm.

Er liegt auch gerne. Überall. Auf dem Nachttisch, auf Kisten, auf dem Bett und in Wäschekisten.

cee73ad8b61911e2881c22000a1f9871_7

Bis jetzt läuft es ganz gut bei uns. Ich hoffe, das bleibt auch so. Die nächste Katzeninvestition soll ein Balkonnetz sein. Dann gibt es auch mehr Frischluft, denn bisher klappe ich nur das Fenster an, immer unter meiner Aufsicht. Aber es wird, es wird.

In diesem Sinne,

32366498b65f11e2a15422000a9f19a4_7

Kuss und Schluss,

Aurora und Marty

that´s life #20

So meine Lieben!

Ich wurde letzte Woche wieder mal ein Jahr älter und weiser und was weiß ich nicht noch alles.
Ich freue mich zurzeit einfach, dass es Klausurtechnisch langsam ruhiger wird.

Da hat man auch direkt mal Zeit, sich um seine Haare zu kümmern, die jetzt laut Verpackung in einem „warmen Honigbraun“ schimmern dürften. Zumindestens riechen sie super, denn ich habe mit Garnier gefärbt und da riecht die Kur/Spülung sehr sehr lecker.

Am Dienstag diese Woche habe ich mich in meiner alten Heimatstadt blicken lassen, denn dort war Baumblüte.
Gut, ich gebe zu, das ist mir eigentlich vollkommen egal, aber ich wurde eingeladen. Da kann man doch nicht nein sagen!
Nach diesem kurzem Ausflug in die Vergangenheit ging es dann nach HDorf, M. besuchen. Da blieb ich auch direkt bis Mittwoch, wo ich noch einen schönen Grillabend mitnahm. So erfahrungsmäßig.
Das Grillen erinnerte mich an Kindheit, Sommer, Bungalow und „die letzte Wurst ist meine!“.

Sehr nostalgische Woche. Frischen Wind bringt der Sonntag, denn da kommt mein neuer haariger Mitbewohner. Ich freue mich sehr.

Ach übrigens: Das Baföggeld hat sich dann auch auf mein Konto bequemt.

In diesem Sinne,

Kuss und Schluss,
Aurora

that´s life #19

 Déjà vu.

Ich habe mir eben den letzten that´s life – Artikel angeguckt, und musste tatsächlich ein bisschen schmunzeln, dass ich in einer sehr ähnlichen Situation bin. Mal wieder.

Aber zuerst das Schöne.

Mitte Mai kommt Mariechen. Mariechen ist ein rotgetigerter Kater. Ich kenne ihn noch nicht, aber wir wollen heiraten. Äh, was?

Natürlich nicht gleich so drastisch. Aber es macht sich eine gewisse Vorfreude breit. Ich bin ja ein Katzenmensch. Und eine Nachteule. Aber das hat jetzt damit nichts zu tun.

Da ich ja demnächst (diesen Freitag!) Geburtstag habe, habe ich mir einfach Katzensachen gewünscht.

Ja, so macht man das heutzutage.

Auf jeden Fall wollte ich über mein Déjà vu reden. Es geht natürlich um den schnöden Mammon. (Wird das so geschrieben?) Ich hänge jetzt grade, in diesem Moment mit 1€ im Portemonnaie rum. Ich hoffe, das Bafög ist bald drauf, denn ich muss zweimal Miete zahlen, eine „kleine“ Nachzahlung an die KV, weil ich die letzte Nachzahlung erst so spät überwiesen habe, und die Handyrechnung und noch irgendwas, was ich schon wieder verdrängt habe.

Warum hat die Olle denn soviele Schulden? Tja…natürlich bin ich schuld, es kann ja gar nicht anders sein. Das Leben ist eine bitch, und die wügt gerne mal was rein. Ich hatte letztes Jahr Probleme mit der KV. Ich war plötzlich nicht mehr familienversichert(ich habe meinen Vater im Verdacht) und musste also mich selbst versichern. Das zog sich aber hin bis Anfang diesen Jahres und ich musste eine ziemlich große Nachzahlung tätigen. Die ich mir natürlich direkt aus den Rippen geleiert habe. Nicht.

Diesen Monat war es soweit, ich habe überwiesen und ein riesengroßes Loch in meinem Sparstrumpf hinterlassen. Natürlich konnte das ganze andere Zeug nicht mehr abgebucht werden. Tja, und deshalb muss ich versuchen, soviel wie möglich im Mai nachzuzahlen. Mal wieder. Ich werde mich einfach auf eine Nudeln mit passierte Tomatensauce-Diät setzen, damit ich genug Geld beisammen bekomme.

Achja, eine weitere Anzahlung für den PC sollte ich auch noch machen. Das hatte ich verdrängt. Meh.

Habe ich schon erzählt, wie gut es mir geht? [Achtung, Ironie.]

Well, well. Kommen wir nun zur Schule. Wir haben schon drei Klausuren geschrieben. Sechs folgen noch. Und heute haben wir Philosophie zurückbekommen.

Ich habe nur 7 Punkte. [hier unflätige Ausdrücke einfügen] Ich hatte eigentlich ein gutes Gefühl. Ich hab auch den Text verstanden, aber mich einfach zu ungenau und oberflächlich ausgedrückt.

Ich wundere mich immer noch, warum sich meine schul. Leistungen so verändert haben. Ich mein früher war ich im schriftl. besser, heute im mündlichen. Habe ich mich tatsächlich so verändert? Ich müsste diese Frage eigentlich mit ja beantworten, denn wenn ich mich nicht verändert hätte, wäre ich ja immer noch auf dem Stand einer 16jähr. Das will doch keiner.

Vor allem ich nicht.

Naja. Die nächsten Klausuren können ja nur besser werden. Mimimi.

In diesem Sinne,

Kuss und Schluss,

Aurora

Asleep – Warum Musik beim Prokrastinieren hilft

Während mein Hintern rythmisch im Stuhl hin und her wackelt, prokrastiniere ich mal wieder auf Höchststufe.

Sollten wir je eine Klausur über Prokrastination schreiben – ich hätte die Bestnote.

Nunja. Es ist ja so. Man nimmt sich etwas vor. Beispielsweise Akten sortieren. Oder Ähnliches, was den Adrenalinspiegel hochtreibt.
Also denkt man sich, hey, da mache ich mir doch mal Musik an, damit das Ganze vllt. auch Spaß macht.
Also Ordner gewälzt, nach der richtigen Musik, in eine Playlist verschoben und Shuffle-Modus angeklickt. Man ist ja offen für Überraschendes.

Und Play.

Und dann setzt man sich hin und … Hey! Lieblingslied! Gleich mal mitsingen. Und weils so schön war, gleich nochmal. Also aufstehen, zum [Hier beliebiges Gerät einfügen, welches Musik abspielt, einfügen] gegangen und „zurückgespult“. Dann guckt man noch schnell, ob irgendwer in [hier beliebiges Social Network einfügen] geschrieben und dann aber wieder ran an die Arbeit! Man hat ja schließlich zu tun!

Achnee. Lieblingslied! Tanztime! Dumdidum…

Jetzt aber. während man also im Takt die Blätter auf dem Boden verteilt, bekommt man Hunger.

Und dann ist es Abend und man räumt alles wieder zusammen, weil man ja am nächsten Morgen nicht auf einem Audruck des JobCenters ausrutschen möchte.

Prokrastination forever!

Kuss und Schluss,
Aurora

Drama, Baby, Drama!

Kennt ihr das?

Ihr schaut eure aktuelle Lieblingsserie, und fiebert mit den Figuren mit. Und dann machen die Leute immer so unglaublich dämliche Sachen.
Nicht zuhören zum Beispiel. Ich schaue zurzeit Make it or break it und ich muss sagen, dass ich manchmal nur noch den Kopf schütteln kann.

Klar, liebe ich die Turnszenen und feuere sie beim Wettkampf an. Und die Szenen, wenn sich alle versöhnen finde ich richtig süß. Aber bis die dahin kommen, ohmei ohmei.

Da eine Lüge, da eine Intrige, und Missverständnisse an jeder Ecke.

Grade eben schaute ich eine Folge, in der Emily und Damon sich schon so gut wie zusammengerauft hatten.
Dann gewann er bei einem Musikwettbewerb und fuhr sofort los, nachdem er bei der Arbeit gekündigt hatte(weil seine neurotische und drogensüchtige Chefin ihm grade kündigen wollte…kennt man ja) und sagte ihr, sie solle Emily ausrichten, dass er sie anruft und so weiter.

Er rief dann irgendwann an und wollte Emily alles erzählen, von seinem Traum, der sich grade erfüllte, als sie mit ihm Schluss macht. Schon wieder. Und ihm keine Chance, sich zu erklären, denn die Chefin hatte Emily zwar ausgerichtet, dass Damon nicht mehr da sei, aber auf eine Art und Weise, die man nur falsch verstehen konnte.

Oh mann. Ich hab die Rolle tatsächlich grade angebrüllt, doch einfach den Typen mal zu Wort kommen zu lassen, statt gleich in Tränen auszubrechen und ihm Kontaktverbot zu geben.

Kennt ihr sowas? Wenn sich Figuren in Film und Fernsehen so dämlich verhalten, dass man sie am liebsten packen und schütteln will?
Meine Güte, dass hat mich grade so aufgeregt.

Das dazu. ^^

Kuss und Schluss,

Aurora

Liebe und andere Merkwürdigkeiten

Ja, die Liebe.

Wie wichtig sie für viele Menschen ist, sehe ich immer an der Frage: „Was macht die Liebe?“ . Worauf ich mit stoischer Ruhe antworte: „Nett winken und vorbeigehen.“.

Ja so ist das.

Oder auch nicht. Zumindestens in meinen Fall kann ich keine Ergebnisse der Feldstudie „Was macht die Liebe?“ vorweisen. Außer vielleicht, dass es keine Ergebnisse gibt. Aber bevor ich euch und mich noch mehr verwirre, kommen wir zur Liebe zurück.

Habt ihr schon eure große Liebe gefunden? Oder wartet ihr noch auf dem Prinzen? Mit seinem Gaul. Oder Volvo. Je nachdem.

Ich für meinen Teil habe es momentan schon so gut wie aufgegeben. Meine einzige Erfahrung in diese Richtung hatte ich mit 13 Jahren. Er war 12. Ich trennte mich, weil er die Uhr nicht lesen konnte. Und ich eigentlich in einen anderen verliebt war, welcher der damalige Freund meiner damaligen besten Freundin war.
Drama, Baby, Drama.

Aber ist es nicht merkwürdig, das etwas, was man noch nicht mal richtig greifen, geschweige denn verstehen kann, so einen großen Wert im Leben eines Einzelnen hat?
Wie kann das sein?
Mir stellt sich die Frage, ob der Mensch auch ohne Liebe leben kann. Wahrscheinlich nicht, sonst würde er ja nicht ständig danach streben. Und ich meine hier tatsächlich die leidenschaftliche Liebe zu einem anderen Menschen, der nicht zur Verwandschaft gehört, und auch keine platonische Liebe.
Die gibt selbstverständlich auch, allerdings scheint sie mir viel leichter zu erreichen.

Seht ihr das auch so?

Ist es vielleicht so, dass ungeliebte Menschen ihr Zuneigung von woanders holen, durch Aufmerksamkeit etwa, sowie im ständigen Rampenlicht stehen, privat wie öffentlich?
Natürlich muss man hier differenzieren, zwischen denen, die dort stehen, weil es ihnen Spaß macht und sie glücklich und zufrieden sind und denen, die wir oben beschrieben haben. Und allen Nuancen dazwischen.

Was in jedem Falle amüsant anzuschauen ist, ist ja der Balz der möglichen Partner. Da wird geflirtet, geschmunzelt, und geheimnisvolle Nachrichten bei Fächerwedeln gesendet.

Oh Moment, falsches Jahrhundert. Aber ihr wisst, was ich meine.

Und was mir auch auffällt, ist die Beschönigung und das überspitzte Dramatische, welches mit (fast) jeder beginnenden Beziehung einhergeht, die in Film und Fernsehen zu finden ist.
Im wahren Leben finden sich solch mit Orchester untermalten Momente so gut wie nie.

IMG_20120416_012200

In diesem Sinne,
ein schönes Wochenende und einen traumhaften Frauentag morgen, Mädels.

Kuss und Schluss, Aurora

Hier könnte Ihre Werbung stehen.

Werbung. Ein leidiges Thema, über das bestimmt schon genug philosophiert wurde.

Und jetzt eben noch ein bisschen mehr.

Im Grunde ist Werbung nützlich. Sie informiert uns über aktuelle Angebote, und welche Firma schon genug verdient hat, denn wenn sie es nicht hätte – würden wir sie jetzt nicht sehen.
Paradox, nicht wahr? Es ist ja nun mal so, das Werbung nicht nur schön, dumm und intelligent und weiß der Geier allles ist, Nein, Werbung kostet auch. Und das nicht wenig. Vor allem Zeit. Meistens auch Geld.

Und wer hat Zeit und Geld? Richtig, die, die es schon geschafft haben. Oder es zumindestens glauben.
Aber brauchen die dann noch Werbung?
Ist Werbung, jeglicher Art, nicht dazu da, auf neue Produkte aufmerksam zu machen? Auf die Dinge, die so neue sind, sie sind noch gar nicht erfunden?
Gut, das scheint jetzt ein bisschen weit hergeholt.

Hier ein Beispiel. Es ist ein persönliches, also halten Sie sich mit Kritik gefälligst zurück, bis ich den Raum verlassen habe.

Bekannte Youtuber haben das Glück, dass sie bekannt sind. Das ist schon mal sehr schön. Sie werden auch zu anderen bekannten Shows eingeladen, die sie wiederum bekannter machen. Das freut mich als Zuschauer natürlich sehr, denn so sehe ich noch mehr von denen, die ich mag.

Und unbekannte Youtuber? DIe vielleicht sich erst aufbauen? Noch ein paar Schwierigkeiten mit der Verarbeitung haben? (Ich sagte ja, es wird persönlich.)
Wie werden die nun bekannt?
Durch Werbung selbstverständlich. Aber wer macht das? Wer ist dafür verantwortlich, dass überall bekannt wird, das es diesen noch unbekannten Youtuber gibt, ohne rumzuspammen?

Nun sitzt der unbekannte Youtuber in einer Klemme. Wenn er nun überall den Link zu seinem Kanal postet, wird er vielleicht beschimpft und ignoriert, weil es keiner mehr sehen kann. Aber was soll er denn sonst machen, außer virtuelle Flugblätter verteilen?

Der unbekannte Youtuber kann noch nicht mal seinen Kanal ordentlich gestalten, denn gewisse Funktionen sind erst möglich, wenn man Youtubepartner ist.
Dafür braucht man aber eine gewisse Anzahl an Klicks, die so ein unbekannter Youtuber aber nicht.

Sie verstehen hoffentlich ansatzweise, das Dilemma des unbekannten Youtubers.

Das Schlimmste ist wahrscheinlich, dass er zwischen bekannt sein wollen, aber möglichst ohne, dass es Familie und Freunde erfahren, steht. Oder die Freundesliste auf Facebook. Das ist einem dann schon irgendwie peinlich. Vor allem, weil man ja noch nicht so bekannt ist, dass man es als cool verkaufen könnte.

Falls Sie, liebe Leser natürlich ein ausgetüfteltes Werbungskonzept zur Hand haben, können Sie es selbstverständlich mir anvertrauen.

In diesem Sinne,
hier übrigens ein völlig unauffälliger Link, den Sie gerne mal liebhaben können: https://www.youtube.com/user/KittyCatoux?feature=watch
familie, freunde,
Kuss und Schluss,

Aurora